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happytimes

 

happytimes ist der neue HappyHour Guide durch Nürnberg, Fürth und Erlangen. Er zeigt dir wo gerade HappyHours angeboten werden, Buffets zum schlemmen bereit stehen oder sich ein bisschen an Aktivitäten wie Diskoeintritten oder Bowlingspielen sparen lässt. Zur Zeit gibt es die App nur für Android Smartphones. Wir sind bereits drüber auch eine iPhone App zu entwickeln. Aber gebt uns bitte noch Zeit, wir machen das hier alles nebenbei. 

Die App steht, aber sobald euch ein Fehler auffällt und ein gerissener Barbesitzer seine HappyHour ändert meldet es uns bitte. Ihr tut nicht nur uns damit einen Gefallen sondern allen anderen happytimes Usern die nach euch in die Kneipe gehen!

So und nun genug der vielen Worte.

Marin & Andi wünschen euch viel Spaß mit der App

Vielleicht trifft man sich ja mal bei einem Cocktail!!!! 

Zufallsvorschläge


Auszug für Mittwoch :

 

Drinks
LocationUhrzeitAktion
Desperado17:00 - 20:00Cocktails -50%
Castello22:00 - 23:00Cocktails 4,50 Euro
Nachtgiger20:00 - 22:00Cocktail 5,00 Euro
Chillis Nuernberg17:00 - 19:00Cocktails - 50%
Lucas18:00 - 20:00Cocktails - 50%

 

Activity
LocationUhrzeitAktion
p1 hall15:00 - 01:00Snooker oder Billard 5,30€ pro Stunde
KICKFABRIK12:00 - 17:00Courts ab 28,00€ pro Stunde (Studenten -20%)
Blu Bowl22:00 - 01:0099cent Bowling - 0,99€ pro Spiel und Person
Brunswick Bowling22:00 - 00:001,85 Euro pro Bowlingspiel
Brunswick Bowling10:00 - 14:001,85 Euro pro Bowlingspiel

 

Food
LocationUhrzeitAktion
California12:00 - 16:00Tagesgericht + Suppe/Salat 6,00€
Tokyo16:00 - 20:00All u can eat Sushi für 12,90€ pro Stunde
Jumbo Sushi11:00 - 14:30Mittagsmenu + Vorspeise
Zeit und Raum15:00 - 18:00Kuchenschlacht - Kuchen + Kaffee -20%
Castello10:00 - 11:00Nudelgerichte für 5,20 Euro

Guide

Tipps zum Wochenende

Fast beinahe alle freuen sich auf Rock im Park. Und zur Vorfreude gehört das Vorplanen. Passen die Gummistiefel noch, wann koche ich mir den 10 Liter-Topf Gulasch für nachts, wo hab ich eigentlich diese superklein verstaubare Regenjacke und wie befestige ich das 1,0 Liter Tetrapack am ergonomischsten mit Panzertape an meinem Körper? Dabei wird die wesentlich wichtigere Zeit in der Vorbereitung sträflich vernachlässigt. Nämlich, wenn hinterher alles wieder vorbei ist.

Drei Tage Festival, das bedeutet, sich in Windeseile an einen Zustand zu gewöhnen, der außerhalb des Geländes als mehr als fragwürdig zu betrachten ist. Und dann ist alles vorbei und es ist Montag, und man wacht – Wo bin ich eigentlich? – auf und fällt stante pede in ein tiefes, emotionales Loch. Fühlt sich wie bei einer Mondlandung, dabei waren’s doch die Festivalbesucher, die recht außerirdisch unterwegs waren. Verwundert stellt man fest, dass es Menschen gibt, die sauber sind, ja schlimmer noch: nüchtern! Dass der Ganzkörperplüschpenisanzug plötzlich genau so wenig Applaus hervorruft wie die Bierdosenhelmvorrichtung. Dass man nicht mehr einfach jeden Menschen, der einem entgegenkommt, innig umarmen und zum neuen besten Freund erklären kann. Und vor allem, dass es plötzlich so leise ist und man seine Stimmlage entsprechend zurückmodelieren sollte.

Das alles fällt einem spätestens dann auf, wenn man am Montagvormittag mit lustigem Hut, zerrissener Strumpfhose, Edding-Werken auf der Wange, zwei Schlammbatzen an den Füßen und der zum ewigen Bierbechergriff erstarrten Hand in den Bäcker hineintanzt und „DREI SEMMELN, BITTE, ABER MIT ORDENTLICH SCHUSS!“ über den Tresen brüllt. Dann ist es Zeit, sich sehr schnell und nach Möglichkeit freien Willens nach Hause zu begeben und dort einer resozialisierenden Katharsis zu unterziehen. Präventiv bleibt man dem Spektakel einfach fern und verlustiert sich im üblichen Rahmen.

Kurz und bündig: „Kabbala“ (Rakete, Vogelweiherstraße), „Not an Alternative“ (Muz, Fürther Straße), „Studentenfutter“ (360°, Adlerstraße), „Klassiklounge“ (KK, Königsstraße), „Wine Ya Waist“ (Stars, Engelhardsgasse), „Cake“ (Stereo, Klaragasse). Am Samstag (und Sonntag) steigt dann im Rosenaupark mit dem „Sommerkiosk“ das Festival für Leute mit Gewissen (die ohne sind am Dutzendteich), im Anschluss wird’s öhm sportlich bei der „Zumba Fitness Party“ (Hirsch, Vogelweiherstraße), „Pink“ (Opera, Ostermayerpassage), „Buckshot“ (Stereo), ein zeitgemäßes „Nice! Saturday RiP-Special“ (Stars) und die meiner bescheidenen Meinung nach einzige Feier, die den adäquaten Namen für dieses Wochenende trägt, steigt im Cult (Dooser Straße) und heißt „Music for the dead ones“. Aber das hören alle Überlebenden dann einfach kommende Woche während der Resozialisierung. Ich muss jetzt Gulasch kochen. Und dann: „ Zwei Alkohol bitte. Egal was.“

 

Quelle: Nürnberger Zeitung 

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